Das Hofkomitee ist das Handlungsorgan der Erntegemeinschaft. Es besteht aus mindestens 4 Personen, die von der Vollversammlung gewählt werden. Bei Interesse, Fragen, Anregungen oder Infos zur Solidarischen Landwirtschaft hilft das Hofkomitee gerne weiter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zu den Aufgaben des Hofkomitees zählen z.B. folgende Punkte:

  • Vertretung der Erntegemeinschaft nach außen,
  • Überwachung der Zahlungsvorgänge für die Ernteanteile der Erntegemeinschaft,
  • Erstellung der Tagesordnung, Einberufung und Leitung der Vollversammlung,
  • Mitgliederbetreuung, insbesondere das Führen und Verwalten der Warteliste
  • Öffentlichkeitsarbeit, (Zeitungsartikel, Homepage) Hofveranstaltungen der Solidarischen Landwirtschaft
  • Wahlbacherhof, Rundbriefe der solidarischen Landwirtschaft Wahlbacherhof
  • Hilfe bei der Organisation der Verteilerstellen und der Koordination der Erntehelfer

Die Aufgaben werden von den Mitgliedern des Hofkomitees einvernehmlich aufgeteilt, besprochen und bekannt gemacht. Die Besprechungs-Protokolle des Hofkomitee können unter "Aktuelles -> Protokolle" heruntergeladen werden (Anmeldung erforderlich). 

 

Claudia Fischer

Aufgewachsen in einer Familie, die bereits in den 70er Jahren neue und ungewöhnliche Wege mit biologischem Anbau, Vollkornkost und alternativer Medizin ging, gehört biologische Landwirtschaft wie selbstverständlich zu meinem heutigen Leben dazu. Seit fast 20 Jahren probiere und versuche ich mich mit der größtmöglichen Versorgung und Haltbarmachung von selbst angebauten Lebensmitteln. Solidarische Landwirtschaft bedeutet für mich den nächsten und wichtigen Schritt, sich aus seinem eigenen Garten hinauszubewegen: Nicht nur um gute Lebensmittel zu erhalten, sondern auch um zusammen mit einer größeren Gemeinschaft etwas Gemeinsames und Nachhaltiges zu schaffen.

Rebekka Chong

Solidarische Landwirtschaft ist für mich ein Hoffnungsträger für die Landwirtschaft und Ernährung von Morgen. Darum möchte ich ein Teil dieses Projektes sein und es mit euch gemeinsam gestalten. Terry und ich sind im Februar 2015 Eltern geworden. Wir wünschen uns für Ronja, dass die Solawi Wahlbacherhof eine Art Familie für sie wird, in der sie sich frei entfalten kann und spielerisch lernt, woher gutes Essen kommt und wieviel Arbeit dahinter steckt. Dazu kommt, dass ich im Rahmen meines Studiums über unsere Solawi Wahlbacherhof meine Bachelor-Arbeit schreiben werde. Ich möchte ein Ansprechpartner für euch sein und unsere Idee einer solidarischen Landwirtschaft weiter verbreiten.

Annelie Deller

Mir gefällt die Art und Weise, wie hier mit der Natur umgegangen wird. Ich möchte ein Gegengewicht zum ausbeuterischen und gewissenlosen Umgang von Politik und Wirtschaft mit der Erde setzen. Meine Überzeugung ist, dass Veränderungen nur so möglich sind: im eigenen Umfeld ganz konkret anfangen.

Rolf Klein

Mein Berufsleben war geprägt durch Kopfarbeit und ungezählte Positions- und Revierkämpfe. Jetzt bahnt sich Tiefgründiges an: Ich kann mit meinem Mitmachen und meiner Hände Arbeit das Eingebundensein in den Kreislauf der Natur nachspüren und achtsamen Umgang mit ihr lernen. Dies in einer Gemeinschaft von sich wertschätzenden Mitmenschen!

Nina Kiefer

In den letzten Jahren haben mein Mann Roman und ich unsere Lebensgewohnheiten nach und nach geändert, um nachhaltiger zu leben. Aus diesem Grund waren wir von Anfang an begeistert von Marlenes und Marcs Idee der solidarischen Landwirtschaft auf dem Hof. Es ist für uns ein großes Bedürfnis zu wissen was wir essen und woher es ist.

Des Weiteren ist uns wichtig, dass unsere Jungs von Anfang an erfahren wie wichtig es ist Lebensmittel wertzuschätzen. Hinzu kommt, dass wir die Gemeinschaft der Solawi sehr schätzen. In den letzten Wochen haben wir ganz tolle Menschen kennen gelernt und freuen uns weitere zu treffen.

Thomas Belzer

Meine Motivationen im Hofkomitee mitzumachen sind vielseitig:

  1. Mein Opa hatte einen Bauernhof und dort bin ich als Kind sehr oft gewesen, weil es mir dort gefiel.
  2. Wir versuchen uns schon immer gesund zu ernähren, also mit Bio Gemüse.
  3. Ich will, dass die Solawi funktioniert und deshalb muss ich etwas mit einbringen was ich kann. Dazu gehört eben die Anlage des Sepa Lastschriftverfahrens und alles was damit zusammenhängt.
  4. Alle weiteren Mitmacher im Hofkomitee haben einen netten und sympathischen Eindruck auf mich gemacht.

Tanja Kirchner

In einer Zeit, in der alles auf Massenkonsum ausgelegt ist, die Landwirtschaft immer mehr Monokulturen hervorbringt und die Einheitsansprüche der Verbraucher wachsen ist es wundervoll, mit dem Wahlbacherhof eine Oase der Vielfalt zu haben. Vielfalt auf dem Acker, in den Gewächshäusern, in den Ställen und in den Menschen, die als Mitmacher den Hof unterstützen. Über das Hofkomitee möchte ich Marlene und Marc entlasten und in dieser Vielfalt ein wenig zur Seite stehen.

Uta Neuschäfer

Schon lange haben wir weitgehend regional produzierte Biolebensmittel eingekauft. Auch das Thema Nachhaltigkeit ist mir wichtig.

Ich bin begeistert von dem Interesse, das der Idee einer Solidarische Landwirtschaft auf dem Wahlbacher Hof entgegengebracht wird. Ich denke, dass es politisch wichtig ist, Möglichkeiten zu erhalten, Lebensmittel regional und biologisch anzubauen. Damit das Projekt Erfolg hat, bringe ich mich unter anderem als Mitglied des Hofkomitees ein.

Annemarie-Rosa Diehl

Seit mehr als 30 Jahren achte ich in meiner Familie auf eine gesunde ausgewogene Vollwerternährung und auf die Herkunft der Lebensmittel. Im eigenen Garten war mir die biologische Anbauweise schon lange vertraut. In meinem Gespür für Pflanzen und die ökologischen Kreisläufe fühlte ich besonders meine bäuerlichen Wurzeln. Mit Eintritt in den beruflichen Ruhestand entstand der Wunsch, auf einem Hof mitzuarbeiten. Hier, bei der neugegründeten Solawi auf dem Wahlbacherhof mit Mark und Marlene, kommt vieles von dem zusammen, was mir wichtig geworden ist. Achtsamkeit im Umgang mit der Natur und ihren Resourcen, faires und solidarisches Miteinander als verantwortungsbewusste und zeitgemäße Antwort auf die von Konsum und Ausbeutung bestimmten wirtschaftlichen Abläufe.

Heike Kirsten

Seit nun gut 30 Jahren habe ich mich durch und durch dem biologischen Landbau verschrieben und dazu haben der Wahlbacherhof und Marianne und Manfred Nafziger auch ihren Teil beigetragen. Schon mit unsere Tochter sind mein Mann Mike und ich regelmäßig auf den Hof gekommen und durften die wunderbar frischen und regionalen Bioprodukte vom Hof genießen. Unser Kind konnte dort ausgelassen spielen und insbesondere die vielen Tiere auf dem Hof hatten es ihr angetan. Mit dem Bioladen in Pirmasens, den ich eine Zeit geführt habe, war ich Kundin bei Nafzigers. Damals waren die frischen Eier ein echter Renner. Ich selber arbeite bis heute in der Vermarktung von Bioprodukten. Ich bin sehr froh, dass Marc und Marlene den Wahlbacher Hof, nun als Solidarische Landwirtschaft weiterführen und dass somit eine Stück Bio-Kulturlandschaft in der Pfalz erhalten bleibt. Sie machen dort eine sehr gute Arbeit und ich freue mich, dass ich Sie mit meiner Arbeit im Hofkomitee unterstützen kann.

Manfred, Nafziger

Ich will durch meine Mitarbeit im Hofkomitee die gute und schöne Arbeit von Marc und Marlene unterstützen. Meine Frau Marianne und ich sind sehr froh dass beide den Hof in unserem Sinne weiterführen und die solidarische Landwirtschaft eingeführt haben. Unser höchstes Ziel ist es den Wahlbacherhof als vielfältigen Biohof zu erhalten. Dank der vielen Mitmacher sind wir auf einem sehr guten Weg. Meine Erfahrung bringe ich gerne ein, aber entscheiden und bestimmen will ich nicht mehr.

Ruth Stalter

Mein Mann und ich sind sehr naturverbunden, das hat uns geholfen über den "Tellerrand" zu schauen, und langsam, aber stetig weg zu kommen von: "viel und billig, gewürzt mit Außbeutung und Vernichtung". Dies war nicht so einfach für uns, da wir ganz anders erzogen und geprägt wurden. Umso wertvoller ist die solidarische Landwirtschaft für uns. Sie war für uns das Sprungbrett, biologische Produkte zu verwerten und zu genießen. Durch Mitmachaktionen und Hilfe bei der wöchentlichen Ernte, entwickelte sich bei mir eine ganz starke Bindung zur solidarischen Landwirtschaft. Nicht nur die Produkte, sondern solche wertvollen Höfe wie den Wahlbacher Hof durch unser Zutun in ihrer Erhaltung zu unterstützen, ist uns wichtiger denn je.