Liebe Mitmacher der SoLaWi,

leider konnte im letzten Jahr kein Kräuterspaziergang auf dem Wahlbacherhof stattfinden, und zurzeit ist es immer noch nicht möglich.

Deshalb hatte ich die Idee, Euch in der nächsten Zeit die wichtigsten heimischen Wildkräuter als Pflanzenportraits vorzustellen.

Mein Name ist Gerdi Hell-Behnke und bin schon seit ein paar Jahren Mitmacherin bei der SoLaWi.

Seit ca. 40 Jahren beschäftige ich mich beruflich und privat mit naturgemäßer Lebensweise und natürlichen Heilweisen. Dabei spielt natürlich auch eine vollwertige pflanzliche Ernährung eine wichtige Rolle. Das gesunde Gemüse, Getreide usw. vom Wahlbacherhof bietet dafür die besten Voraussetzungen.

Außer den Kulturpflanzen ha

be ich mich immer schon für frei und wild in der Natur wachsende Pflanzen interessiert und so meine Liebe zu Wildkräutern entdeckt. Um meine Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen habe ich an diversen Wildkräuterseminaren teilgenommen, z. B. 2013 auch in Form einer Jahresgruppe.

Unsere heimischen Kräuter und Heilpflanzen haben enorme Kräfte in sich, sei es zur Heilung von Krankheiten oder zur Gesunderhaltung unseres Körpers durch die wunderbaren Vitalstoffe und Mineralien, die sie in sich tragen.

Gerne möchte ich meine Begeisterung für Wildkräuter und deren vielfältige gesundheitlichen Vorteile mit Euch teilen.

Ich wünsche Euch ganz viel Entdeckerfreude und Spaß
Eure Gerdi


Unsere grünen Helfer:
Wildkräuter – köstlich und heilsam

„Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel - die sind Herrgotts Apotheken.“
Paracelsus (1493- 1541)

Pflanzenbeispiele:

Gundermann
Vogelmiere
Giersch
Giersch
Vogelmiere
Gundermann

 

Die wichtigsten heimischen Wildkräuter
und wie sie dir zu mehr Gesundheit und Vitalität verhelfen

Allgemeine Hinweise zum Kräutersammeln und der Trocknung

Alle Wildkräuter sollten möglichst am Vormittag bei trockenem Wetter gesammelt werden. Bitte warten, bis der Tau getrocknet ist. Sammelt nur an „sauberen“ Orten.

Achtung: Sammelt nur Pflanzen, die Ihr völlig sicher identifizieren könnt!

Einige Pflanzen können leicht mit giftigen Pflanzen verwechselt werden. Beispiel: Bärlauch mit Maiglöckchen, Aronstab oder Herbstzeitlose.

Sammelt die Kräuter am besten in Körbe, Stoffbeutel oder Papiertüten, niemals in Plastiktüten.

Sammelt keine Pflanzen, die unter Naturschutz stehen!
Seid behutsam, reißt die Wurzeln nicht aus und lasst genügend Blüten und Samenstände stehen, damit eine ausreichende Vermehrung gewährleistet ist!

Die Kräuter werden dann entweder frisch verzehrt oder an schattigen und luftigen Orten getrocknet, entweder auf Trockenhorden oder in dünne Sträuße gebunden, über Kopf aufgehängt.

Einfach, sicher und schnell geht das Trocknen in einem Dörrautomaten bei 40 Grad.

Wichtiger Hinweis

In vielen Situationen können Kräuter Linderung oder sogar Heilung bringen.

Aber die Selbstanwendung ersetzt auf keinen Fall den Rat des Arztes oder des Heilpraktikers.