Die Landwirtschaft - nicht das einzelne Lebensmittel - wird finanziert. Inzwischen wird dieses Konzept auf etwa 50 Höfen in Deutschland gelebt. In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere Privat-Haushalte (Mitglieder) die Kosten des landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten.

 

Wir bauen für euch an:

  • etwa 40 Gemüsearten
  • neue und alte Kartoffelsorten
  • verschiedene Kräuter und Blumen
  • Erdbeeren
  • Streuobst (Saft)

Zudem gibt es Fleisch und Wurst von unseren Kühen und Schweinen sowie Eier von unseren Hühnern. Auf den Äckern wächst neben Futter für unsere Tiere Dinkel, Hafer, Hirse, Roggen und Weizen. Geplant sind Speiseöle aus eigenem Anbau (z.B. Leindotter, Raps), Honig und verschiedene Beerensorten. Die hofeigenen Erzeugnisse werden wöchentlich an Abholstellen in der Nähe der Mitglieder verteilt oder können direkt am Hof abgeholt werden.

Durch einen jährlichen Betrag ermöglichen die Mitglieder die Produktion und Verarbeitung der Lebensmittel sowie ein sicheres Einkommen für die LandwirtInnen. Ebenso werden davon Rücklagen für zukünftige Investitionen gebildet. Der Betrag wird in einer jährlichen Vollversammlung auf Grundlage der voraussichtlichen Jahreskosten der landwirtschaftlichen Erzeugung ermittelt.

Die solidarische Landwirtschaft lebt auch von der freiwilligen Mitgestaltung der Mitglieder. Wer will, kann bei Arbeiten auf dem Hof, bei Reparaturen, beim Organisieren, Bauen, Planen oder Feiern helfen oder sich selbst etwas ausdenken.

 

Bei Interesse, Fragen, Anregungen oder Infos zur Solidarischen Landwirtschaft hilft das Hofkomitee gerne weiter.

 

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