Agroforst

Im Winter 2025/26 haben wir auf dem Wahlbacherhof 4 Reihen mit Agroforstbäumen angelegt.

 

Unter Agroforst versteht man die Pflanzung von Bäumen (meist Baumreihen) auf Acker- oder Wiesenflächen und somit die gleichzeitige Bewirtschaftung ackerbaulicher und forstwirtschaftlicher Kulturen auf der selben Fläche.

Ein Beispiel für ein klassisches Agroforstsystem ist die Streuobstwiese.

Auf dem Wahlbacherhof gibt es mehrere Streuobstwiesen und zahlreiche Apfelbaumreihen die schon seit Jahrzehnten existieren.

 


Agroforstsysteme bieten zahlreiche Vorteile, unter anderem:

      •  Erosionsschutz
      •  Bindung von Kohlendioxid
      •  Erhöhung der Artenvielfalt
      •  Einfluss auf das Mikroklima (Schatten, Wind, Tau...)
      •  Nährstofftransport aus tieferen Bodenschichten
      •  je nach Baumart: Lebensmittel (Nüsse, Früchte) und/oder Holz

 

Auf einem unserer Kartoffeläcker haben wir 2 Reihen mit insgesamt 25 Esskastanien gepflanzt.
Als schnellwachsende Pionierbäume wurden zwischen die Kastanien, italienische Erlen und Nützlingsgehölze wie Felsenbirne und Liguster gepflanzt.

Edelkastanienacker

 

Auf einer Weidefläche wurden weitere 2 Reihen mit insgesamt 56 Wertholzbäumen (Speierling, Hybridnuss, Baumhasel und Vogelkirsche) gepflanzt.
Auch hier wurden schnellwachsende, schattenspendende Pioniergehölze in die Reihe zwischen die Wertholzbäume gepflanzt. Diese werden nach ca. 15 Jahre entfernt.

Agroforst Weide

 

 

Die Pflanzung wurde finanziert von   www.silvocultura.de 

Die Agroforstanlage wurde von Tobias Hoppe von der Bioland Beratung geplant.

Die Pflanzung wurde von den Mitmacher*innen der solidarischen Landwirtschaft durchgeführt.